blogging kurznotiert

„nichts genaues weiß man nicht“ und überhaupt: wie gehst du mit #Cookies um?

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Wer ins Internet schreibt ist Publisher!
Jedenfalls nehme ich das der Einfachheit halber an, zumal selbst für Juristen eine exakte und eindeutige Auslegung der Rechtslage des #Digitalgedöns nicht immer ganz so einfach ist, wie man annehmen sollte.

„Gemäß europäischen Gesetzen müssen Publisher von digitalem Content die Besucher ihrer Websites und Apps darüber informieren, wie sie Cookies und andere Formen der lokalen Speicherung verwenden. In vielen Fällen machen diese Gesetze auch das Einholen einer Zustimmung erforderlich.“ Quelle http://www.cookiechoices.org

Es ist kompliziert!
Ok, das wissen wir.

Als Blogger schreiben wir Dinge ins Internet und wenn das eigene Blog neben diversen Plug-Ins auch noch Verknüpfungen zu Google, Facebook, Twitter & Co. hat, sollte man sich m.E. lieber absichern, was immer das heißt. Man weiß ja nie!

Anläßlich eines Artikels, der via Twitter durch meine Timeline lief, habe ich mich kurz etwas mit dem Thema Cookies aus der Sicht als Blogger beschäftigt und dabei diesen Artikel gefunden. Lesenswert, sofern man etwas Zeit übrig hat.

Anschließend habe ich das Plug-In „WP Cookie Choice“ herunter geladen, installiert und eingerichtet sowie meine Datenschutzbestimmungen leicht umformuliert. Das Plug-In ist schnell installiert, selbsterklärend eingerichtet und auf ein Plugin mehr oder weniger kommt es ja nicht an, oder?

Gibt es in deinem Blog Cookies und wenn ja, (wie) weist Du deine Leser/innen darauf hin?

Weblinks
Wie du die Cookie Richtlinie im Blog umsetzt (mit Infografik)
„Einholen der Zustimmung für Cookies“
„Plug-In „WP Cookie Choice“

social media & co

Nutzt Du die Instragam Foto-Map und wenn ja, wie?

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geotagging

Vor ein paar Tagen habe ich einen Artikel über die Instagram Foto-Map gelesen und über dessen Sinn bzw. Unsinn nachgedacht.

In dem Artikel heißt es, dass in das Ferienhaus eines bekannten Formel 1 Fahrers eingebrochen und unter anderem ein wertvoller Verlobungsring gestohlen wurde, den man einige Tage zuvor via Instagram inkl. Geotag (Ortsangabe) bewundern konnte.

So naiv kann man doch nicht sein, oder?
Selbstverständlich teilen gerade „Personen des öffentlichen Lebens“ via Instagram & Co. nicht einfach so mit, wo sie sich „just in dem Moment“ befinden, wenn sie beispielsweise ein Bild posten. Sicherlich war das eher die Ausnahme, denn die Regel.

Wie gehen wir als „Frau Meyer-Müller-Lehmann“ mit Geotagging um?
Die Einführung der Foto-Map bei Instagram habe ich, obwohl ich nach dem letzten Update einige grafische Neuerungen in der App bemerkt habe, ehrlich gesagt gar nicht bewusst mitbekommen.

Auf den ersten Blick scheint die Foto-Map bei Instagram eine gute Idee:
wann war ich wo? was habe ich dort gemacht und mit wem?“

Leicht kann man sich so beispielsweise merken, wo ein bestimmtes Restaurant, Hotel oder Ausflugsziel liegt. So etwas vergesse ich gerne und ärgere mich oft darüber, mir eine bestimmte Adresse nicht aufgeschrieben zu haben. Google sei Dank finde ich aber meist alles (wieder).

So ein persönliches Reise- bzw. Ausflugstagebuch ist auch eine schöne Idee, aber leider gibt es eben nicht nur nette Menschen mit guten Absichten in diesem Internet.

Meine eigene Foto-Map #huch!
Mein Instagram Account ist „privat“ und enthält nur wenige Bilder, die ich selbst mit einer Ortsangabe versehen habe. Nachdem ich den Artikel gelesen hatte, habe ich einen Blick auf meine eigene Photo-Map geworfen und zu meiner Überraschung festgestellt, dass dort auch Bilder aufgeführt sind, die ich ohne! Ortsangabe hochgeladen hatte.

Wie kann das sein?
Auf die Schnelle konnte ich kein Muster erkennen, wann oder welche Bilder (ohne mein Zutun) mit einem Geotag versehen wurden. Scheinbar wahllos waren Bilder, ohne dass man es Ihnen außerhalb der Foto-Map Ansicht bei Instagram hätte ansehen können, mit einem Ort verknüpft. Vermutlich mit dem Ort, an dem ich sie hochgeladen hatte.

Weil ich weder Zeit noch Lust hatte, mich mit diesem Phänomen weiter zu beschäftigen, habe ich kurzerhand einfach alle Geotag’s entfernt und verzichte ab sofort lieber auf Ortsangaben.

Hast Du schon einen Blick auf deine Instragam Foto-Map geworfen, nutzt Du die Map bewusst und wenn ja, wie?

Weblinks
F1 star and wife robbed: Instagram photo tagging could have been to blame
Instagram 3.0 – Photo Maps & More @ Instagram Blog (Englisch)
Fotokarte @ Instagram Hilfe (Deutsch)
Geotag’s entfernen (Englisch)

thought

digitalizing my analog me

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digitalizing my analog me

„Man lernt nie aus“ ist heutzutage richtiger denn je und ich hatte in den letzten Jahren so manchen „Aha Moment“.

Irgendwie ist es mit der Digitalisierung, wie mit dem Auto fahren.
Wie selbstverständlich benutzt man das Auto oder auch andere Transportmittel und denkt, man kennt sich damit aus. Man weiß wie es funktioniert, kennt alle Funktionen, sämtliche Vor- und Nachteile und benutzt es routiniert.

Sobald eine Veränderung ansteht, zb. ein neues Auto benötigt wird oder man sich für das Thema Mobilität interessiert und sich mit dem Auto als Transportmittel intensiver beschäftigt, sich nach Alternativen umsieht, Informationen zum aktuellen Stand der Technik sucht – kurzum sich informiert – werden die Entwicklungen der letzten Jahre erst sichtbar. Fortschritt und Veränderung bemerkt man oft erst dann, wenn man Altgewohntes neu betrachtet.

Routine versperrt oft den Blick auf Veränderungen und Veränderungspotentiale
Das Social Web verändert die Art und Weise, wie wir kommunizieren. Privat wie beruflich sind die Auswirkungen der Digitalisierung bereits sichtbar, wenn man nur genau hinsieht.

Seit über drei Jahren sehe ich nun schon genauer hin und lese verstärkt Artikel zu den Themen Social Media, Digitalisierung, IoT und disruptive Technologies. Seit über einem Jahr gibt es dieses Blog und fast eben solange bin ich bei Twitter aktiv und habe dabei, oder besser gesagt erst dadurch, sehr viel gelernt.

Digital und analog verschmelzen, Beruf und Freizeit scheinbar auch und ein Ende des technischen Fortschrittes ist nicht absehbar. Im Gegenteil, man denke nur einmal kurz – aber intensiv – über Microsoft HoloLens & Co nach.

Als ich anfing zu bloggen, habe ich mich nicht getraut unter meinem bürgerlichen Namen zu schreiben. Unabsehbar schienen mir die Folgen, unkalkulierbar das Risiko erkannt zu werden, privat wie beruflich. Absurd irgendwie, aus heutiger Sicht.

Damals steckte mir noch eine Erfahrung in den Knochen, die mich schockiert hat und die ich noch Jahre zuvor für unmöglich gehalten hätte: bei Facebook durfte ich die Bekanntschaft mit Menschen machen, die sich selbst vermutlich nicht mehr in die Augen sehen können. Ich jedenfalls hätte das nicht gekonnt, wenn ich jemandem öffentlich Spendenbetrug vorgeworfen hätte, wohlwissend dass dieser Vorwurf falsch ist. Rechtliche Konsequenzen Fehlanzeige.

Eine lange Geschichte ohne Happy End, dafür mit der Erkenntnis:
In sozialen Netzwerken geht es nicht immer sozial zu. Arschlöcher, Idioten und Egoisten gibt es online wie offline. Allerdings scheinen sie online sichtbarer zu sein, was einfach an der deutlich höheren Anzahl der möglichen Kontakte liegen dürfte.

Leider schafft man es nicht, solchen Menschen aus dem Weg gehen. Vermutlich sollte man das aber auch gar nicht erst versuchen.

Soziale Netzwerke zu ignorieren, einen großen Bogen um sie zu machen, kann schließlich auch nicht die Lösung sein. Weder beruflich, noch privat, zumal unsere Kinder in einer digitalisierten Gesellschaft aufwachsen und wir Sie auch hier an die Hand nehmen und begleiten sollten.

Wie soll das gehen, ohne selbst Teil dieser digitalen Gesellschaft zu sein?
Ich sortiere jedenfalls gerade mein online-ich und werde mich künftig nicht mehr hinter meinem Pseudonym* „verstecken“, allen noch immer vorhandenen Bedenken und Sorgen zum Trotz.

Auch beruflich kann das langfristig kein Nachteil sein, da bin ich mir mittlerweile sicher. Was andere über mich denken oder schreiben kann ich ohnehin nicht beeinflussen!

Hattest oder hast Du ähnliche Sorgen und Bedenken?
Wie gehst Du damit um?

Sonnige Grüße!
Stefanie Jaber

*ampersand | and per se and | & | kaufmännisches UND >> einfach weil vielseitig interessiert